Belarus Solikreis Berlin http://belarussolidarity.blogsport.de Solidarität mit der anarchistischen Bewegung in Weissrussland Tue, 06 May 2014 14:54:05 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Interview mit ABC Belarus http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/05/06/interview-mit-abc-belarus/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/05/06/interview-mit-abc-belarus/#comments Tue, 06 May 2014 14:44:28 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/05/06/interview-mit-abc-belarus/ Ein Update von März 2014 – geführt vom Anarchistischen Radio Berlin

Ein deut­sches Voice-​over eines In­ter­views, das das An­ar­chis­ti­sche Radio Ber­lin im März 2014 mit einem Ge­nos­sen von ABC Belarus ge­führt hat. Die The­men waren die Si­tua­ti­on der Ge­fan­ge­nen dort, die all­ge­mei­ne Lage in Belarus sowie in den Nach­bar­län­dern und na­tür­lich die ge­plan­te In­fo­tour durch Teile Eu­ro­pas, die im April 2014 be­ginnt.

Aus Si­cher­heits­grün­den wurde das Ori­gi­nal­au­dio neu ein­ge­spro­chen.

Hier könnt ihr euch das Interview anhören und downloaden. Darüber hinaus gibt es das Interview auf englisch und spanisch.

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Heute: Infoveranstaltung in der B-Lage http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/04/01/heute-infoveranstaltung-in-der-b-lage/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/04/01/heute-infoveranstaltung-in-der-b-lage/#comments Tue, 01 Apr 2014 03:06:01 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/04/01/heute-infoveranstaltung-in-der-b-lage/ Ein*e Aktivist*in von ABC Belarus berichtet über die aktuelle Situation, sowie die „Week of solidarity with anarchist prisoners“ im kommenden August

Ankündiging vom ABC:
Auch in diesem Jahr findet eine Infotour des Anarchist Black Cross (ABC) Belarus durch verschiedene Länder Europas statt. Für unsere Besuche während der Tour haben wir uns verschiedene Ziele gesetzt.

Wir wollen über die, für Ende August 2014, geplante „Week of Solidarity with Anarchist Prisoners“ informieren. Dies ist ein gemeinsames Projekt europäischer ABC-Gruppen, das unsere jeweiligen Kämpfe und die Unterstützung gefangener Genoss*innen zusammenführen und gegenseitig stärken soll.
Natürlich wollen euch auch über die aktuelle Situation der anarchistischen Bewegung in Belarus berichten. Wir hoffen, dass Erzählungen über anarchistische Kämpfe und Aktivitäten aus anderen Orten euch in euren eigenen Kämpfen unterstützen oder inspirieren können. Ein solcher Bericht wäre nicht möglich, ohne über die Repression zu sprechen, der die Bewegung in Belarus seit langem ausgesetzt war und ist und wie wir damit umgehen. Davon ausgehend, wollen wir mit euch über eure lokalen Erfahrungen mit Repression sprechen und über Möglichkeiten und Methoden, die euch geholfen haben damit umzugehen.

ABC-Arbeit verbraucht kontinuierlich Geld, weswegen dies auch ein – leider notwendiges – Ziel unserer Tour ist. Wir wollen Spenden sammeln, um damit Anwält*innen, Bücher, Essen etc. für die Gefangenen zu bezahlen und Propagandamaterial zu finanzieren. Dazu werden wir vielerlei Soli-Material, wie Shirts, Postkarten oder Aufnäher, dabei haben.
Zu guter Letzt habt ihr auf jeder Veranstaltung die Möglichkeit, gemeinsam Briefe oder Postkarten an die Gefangenen zu schreiben.

Neben der Veranstaltung gibt es Vokü & Cocktails, sowie Getränke vom Tresen. Der Vortrag ist auf englisch, Flüsterübersetzung bei Bedarf möglich.

Dienstag, 01. April | 19:30 Uhr | B-Lage (Mareschstr. 1, Neukölln) | M41 Mareschstraße, S Sonnenallee, U Karl Marx Straße

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Until everyone is free (…and has a shirt like this) http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/04/01/until-everyone-is-free-and-has-a-shirt-like-this-2/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/04/01/until-everyone-is-free-and-has-a-shirt-like-this-2/#comments Tue, 01 Apr 2014 03:01:33 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/04/01/until-everyone-is-free-and-has-a-shirt-like-this-2/ Solishirts für die Tour & die Arbeit von ABC Belarus – zwei verschiedene Motive jetzt auch online bei Black MosquitoGestern startete die Info- & Solitour des Anarchist Black Cross Belarus in Dresden. In den kommenden 1,5 Monaten werden verschiedene Aktivist*innen dutzende Städte in mehreren, europäischen Ländern bereisen, um über die aktuelle Situation und die geplante “Week of solidarity with anarchist prisoners” zu berichten, sowie allgemein über das Thema Repression und den Umgang damit zu diskutieren.

Neben der reinen Information, ist ein weiteres Ziel der Tour das Sammeln von Spenden für die Unterstützung der Gefangenen vor Ort und der Arbeit von ABC Belarus allgemein. Dazu könnt ihr auf den einzelnen Veranstaltungen vielerlei Soli-Material erwerben. Für alle, die keine Möglichkeit haben eine der Veranstaltungen zu besuchen, aber dennoch einen kleinen Beitrag leisten wollen, bietet der anarchistische Mailorder Black Mosquito ab sofort die beiden Shirt-Motive auch in deren Shop an.

Die Shirts liegen mit jeweils 15 Euro doch etwas über den üblichen Preisen, dafür sind alle Shirts von der Fairtrade-Marke “EarthPositive” und in edlem, beidseitigem Druck. Der Gewinn geht natürlich, wie bei allen anderen Solisachen, direkt an ABC Belarus und deren Arbeit vor Ort.

Ihr habt die Auswahl zwischen zwei Motiven. Zum einen das “Until everyone is free” – Shirt, mit einem Logo zur “Week of solidarity with anarchist prisoners” als Rückendruck. Zum anderen das Vögel & Stacheldraht-Motiv, mit russischsprachigem Rückendruck. Bei Black Mosquito gibt’s die Shirts vorerst nur in schwarz, mit weißem Druck. Auf der Tour habt ihr auch andere Farbkombinationen zur Auswahl; neben anderen Gimmicks wie Taschen, Aufnähern, Postkarten, Buttons und Metalpins. Teilweise werden die Sachen bald auch bei Black Mosquito erhätlich sein. Falls ihr euch darüber hinaus für bestimmte Soli-Artikel interessiert, schreibt an: belarussolidarity [@] riseup [.] net. (ohne eckige Klammern)

Das “Until everyone is free” – Motiv gibt`s auch bei Grandioso – die die Soli-Shirts dankenswerterweise gedruckt haben – im Shop. Zwar ohne Solibeitrag für Belarus, dafür auf Shirts, “Girlies”, Kapus, Westen und als Aufnäher; jeweils fairtrade und in verschiedenen Farben. Beides ist eine dufte Sache und genau die richtige Investion für Geschenke vom Osterhasen, Ämterrückzahlungen, das neue Monatsgehalt oder woher ihr sonst auch immer euren monatlichen Obolus erhaltet.

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Belarus Info- & Solitour 2014 http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/03/01/belarus-info-solitour-2014/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/03/01/belarus-info-solitour-2014/#comments Fri, 28 Feb 2014 23:13:12 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/03/01/belarus-info-solitour-2014/
Tour von Aktivist*innen von ABC-Belarus durch mehrere europäische Länder. Bislang 17 Stationen im deutschsprachigen Raum, vom 31.03 – 25.05.2014. Veranstaltung in Berlin am 01. April in der B-Lage.

Wie im letzten Jahr, findet auch 2014 wieder eine Info- & Solitour der Genoss*innen des Anarchist Black Cross Belarus statt. In mehreren Dutzend Veranstaltungen werden sie über die aktuelle Situation der anarchistischen Bewegung in Weißrussland, sowie die geplante „Week of solidarity with anarchist prisoners“ Ende August 2014 berichten und mit den Anwesenden über Repression und den Umgang damit diskutieren. Dazu gibt es verschiedenes Soli-Material, um die Bewegung vor Ort auch finanziell zu unterstützen; sowie die Möglichkeit gemeinsam Briefe und Postkarten an Gefangene zu schreiben.

In Berlin findet die Veranstaltung am 01. April, ab 19:30 Uhr in der B-Lage (Mareschstr. 1, Neukölln) statt. Neben dem Vortrag erwartet euch eine schmackhafte Vokü & Soli-Cocktails. Davor organisiert die Anarchistische Gruppe Neukölln am 18. März ein Warm-Up im Rahmen ihres monatlichen Tresens in der Friedel. (Friedelstr. 54, Neukölln) Dort könnt ihr euch die Doku „Belarusian Dream“ anschauen und bekommt kurze Infos zur Thematik und der anstehenden Tour.

Eine Übersichtsseite, mit allen Terminen, Mobi-Material und vielerlei Hintergrundinfos zur Thematik findet ihr auf der Homepage der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen.

Ankündigungstext von ABC Belarus

Auch in diesem Jahr findet eine Infotour des Anarchist Black Cross (ABC) Belarus durch verschiedene Länder Europas statt. Für unsere Besuche während der Tour haben wir uns verschiedene Ziele gesetzt.

Wir wollen über die, für Ende August 2014, geplante „Week of Solidarity with Anarchist Prisoners“ informieren. Dies ist ein gemeinsames Projekt europäischer ABC-Gruppen, das unsere jeweiligen Kämpfe und die Unterstützung gefangener Genoss*innen zusammenführen und gegenseitig stärken soll.

Natürlich wollen euch auch über die aktuelle Situation der anarchistischen Bewegung in Belarus berichten. Wir hoffen, dass Erzählungen über anarchistische Kämpfe und Aktivitäten aus anderen Orten euch in euren eigenen Kämpfen unterstützen oder inspirieren können. Ein solcher Bericht wäre nicht möglich, ohne über die Repression zu sprechen, der die Bewegung in Belarus seit langem ausgesetzt war und ist und wie wir damit umgehen. Davon ausgehend, wollen wir mit euch über eure lokalen Erfahrungen mit Repression sprechen und über Möglichkeiten und Methoden, die euch geholfen haben damit
umzugehen.

ABC-Arbeit verbraucht kontinuierlich Geld, weswegen dies auch ein – leider notwendiges – Ziel unserer Tour ist. Wir wollen Spenden sammeln, um damit Anwält*innen, Bücher, Essen etc. für die Gefangenen zu bezahlen und Propagandamaterial zu finanzieren. Dazu werden wir vielerlei Soli-Material, wie Shirts, Postkarten oder Aufnäher, dabei haben.

Zu guter Letzt habt ihr auf jeder Veranstaltung die Möglichkeit, gemeinsam Briefe oder Postkarten an die Gefangenen zu schreiben.

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Kratzer im Aushängeschild http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/02/03/kratzer-im-aushaengeschild/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/02/03/kratzer-im-aushaengeschild/#comments Mon, 03 Feb 2014 11:01:08 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2014/02/03/kratzer-im-aushaengeschild/ Soliaktion beim Auftritt des weißrussischen Staatsballett in der Nähe von Stuttgart

Eine super Aktion von Genoss*innen aus dem baden-württenbergischen Ludwigsburg. Wir senden herzlichste Grüße und Küsse gen Süden und hoffen, das sich viele davon inspirieren lassen. Belarus präsentiert sich nunmal vielfältiger, als nur durch Botschafts- und Konsulatsgebäude. Zur erwähnten Infotour veröffentlichen wir demnächst mehr Infos.

Der Bericht vom Libertären Bündnis Ludwigsburg (LB²):

Im Januar 2014 war das Bolschoi Staatsballett Belarus in Ludwigsburg. Das Ballett wird als das renomierteste Aushängeschild des diktatorischen Regimes in Weißrussland benutzt um das internationale Image aufzubessern. Wir haben die Gelgenheit genutzt und an 2 Tagen mit einen Transparent und Flugblättern über die Situation in Berlarus aufgeklärt. Im Frühjahr 2014 startet, wie schon letztes Jahr, eine Infotour vom ABC-Berlarus organisiert durch den Solikreis Belarus und die FdA-IFA.

Hier unser Flugblatt das wir verteilt haben:

Freiheit für die politischen Gefangenen in Weißrussland!

Vier Anarchist*innen und ein weiterer Aktivist wurden wegen verschiedenen angeblichen Aktionen gegen das Regime des De-facto-Diktators Alexander Lukaschenko zwischen Herbst 2010 und Winter 2011 zu Haftstrafen von 3 bis 8 Jahren verurteilt. Die Gefangenen werden in den Gefängnissen unterschiedlichen Arten von körperlichem und psychischem Druck ausgesetzt.

Im Oktober 2011 wurden sie von verschiedenen Menschenrechts-Organisationen als politische Gefangene anerkannt. Das vergrößerte ihre Chance so bald wie möglich frei zu kommen, denn im Moment steht der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko unter dem Druck der Europäischen Union alle politischen Gefangenen freizulassen und zu entkriminalisieren.

Da Lukaschenko als Gewinner aus dieser Situation hervorgehen will, soll es nicht so aussehen als hätte die EU ihn durch die Androhung weiterer politischer und wirtschaftlicher Sanktionen dazu gezwungen die Gefangenen zu befreien, sondern dass es sein guter Wille ist sie zu begnadigen. Das passiert aber auch nur wenn sie ihn um Gnade bitten. Seit einiger Zeit werden die politischen Gefangenen dazu gedrängt einen Gnadengesuch zu unterschreiben, mit dem sie ihre Schuld eingestehen und Lukaschenko persölich um Gnade bitten. Ein Aktivist, der unter Druck das Papier unterschrieben hatte, befindet sich weiterhin in Haft.

Am 3. Dezember 2013 wurde ein Aktivist nach Absitzen der 3-jährigen Haftstraße entlassen. In einem Interview beschrieb er die Umstände seiner Verhaftung, seine Erlebnisse im Gefängnis und teilweise konnte er Informationen über die noch gefangenen Aktivisten geben. So bestätigte er, dass neben den Spezialeinheiten der Polizei auch Agenten des KGB bei den Festnahmen und der “Begleitung” der Gefangenen mitgemischt haben. Es wurde, wie bei den anderen, versucht ihn für den Geheimdienst anzuwerben. Als er dies ablehnte, wurde er verurteilt. Auch während der Haft wurde mehrmals versucht ihn anzuwerben. Dazu wurde der Druck immer weiter durch Isolation und Drohung erhöht. So wurden ihm z.B. Pa­ke­te, Zei­tun­gen, Bü­cher und Brie­fe von Ver­wand­ten ver­wei­gert. Nach seiner Freilassung steht er unter Beobachtung. Er darf u.a. das Haus nach 22:00 nicht verlassen und muss um Erlaubnis fragen, wenn er die Stadt verlassen möchte.

Offiziell gibt es in Weißrussland 19 politische Gefangene. Weitgehend unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit werden aber fast täglich weitere Aktivist*innen festgesetzt und zu kurzen Gefängnisaufenthalten verurteilt. Amnesty International listet in ihrem aktuellen Jahresbericht eine Reihe von Menschenrechtsverletzungen in Belarus auf und wirft dem Regime neben massiven Einschränkungen der Meinungs- Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit auch Folter und unfaire Gerichtsverfahren vor.

Wir lehnen die Tatsache ab, dass unsere Genossen*innen als Verhandlungsmasse für Leistungen der EU dienen sollen und verurteilen die Unterdrückung, die sie in den Gefängnissen erleben. Wir rufen alle dazu auf gegen diese körperliche und seelische Folter zu protestieren und fordern die sofortige Freilassung der politischen und sozialen Gefangenen in Belarus.

Helfen sie den Menschen in Weißrussland indem sie bei offiziellen Vertretern und Repräsentanten des weißrussishen Regimes ihren Protest zeigen und so den Druck erhöhen.

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Free the belarusian…four http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/09/10/free-the-belarusian-four/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/09/10/free-the-belarusian-four/#comments Tue, 10 Sep 2013 22:44:22 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/09/10/free-the-belarusian-four/ Aleksandr nach seiner Entlassung„Ich habe meine Prinzipien beibehalten und habe nicht vor, ihnen abzuschwören“ – Aleksandr Frantskevich aus dem Gefängnis entlassen

Am 3. September wurde Aleksandr aus der Strafkolonie entlassen, in der er seit Oktober 2010 inhaftiert war. Kurz nach seiner Entlassung erschien auf dem weißrussischen oppositionellen Informationsportal Charta97.org ein Interview, in dem er über seine Festnahme, die Zeit im Gefängnis und die fortwährenden Schikanen der Sicherheitsapperate sprach. (Video seiner Freilassung)

Die folgende Übersetzung erscheint in der kommenden Ausgabe der Gǎi Dào, der monatlichen Zeitschrift der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen. Damit sich diese erfreuliche Nachricht möglichst zeitnah verbreiten kann, durften wir das Interview schon im Vorfeld veröffentlichen. Wir bedanken uns bei Ndejra für die Übersetzung und bei der Gǎi Dào. Die besagte Ausgabe erscheint am 1. Oktober und kann bei diversen Info- und Buchläden und online bei Black Mosquito erworben, oder umsonst auf der Homepage herunter geladen werden. Neben diesem Interview findet ihr wie gewohnt einen Querschnitt aus anarchistischer Theorie und Praxis auf lokaler und internationaler Ebene, ein Blick lohnt sich also auf jeden Fall.

Noch eine kleine Vorankündigung in eigener Sache: Um die Freilassung von Aleksandr zu feiern, laden wir am Freitag, den 11. Oktober in den Fischladen (Rigaerstr. 83, F‘Hain). Dennoch wollen wir in der Euphorie aus kleinen Siegen, Musik aus Instrumenten und Konserve und delikaten Kaltgetränken nicht vergessen, dass immer noch 4 Genossen in Haft sitzen, Lukaschenko weiterhin jeden Widerstand, insbesondere den der anarchistischen Bewegung, mit aller Macht zu zerschlagen sucht und das schöne Leben für Alle noch lange nicht vor der Haustür steht. Vielfältiges Hintergrund- und Propagandamaterial, Infos zu unserer Arbeit und der von ABC Belarus, Tipps zum Support der lokalen Strukturen und der Gefangenen und vieles mehr zu den vielseitigen Facetten der Gesamtscheiße bringen euer Hirn und Herz am Tag danach wieder auf Trab, denn immer noch gilt: Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind. Genauerer Infos zum Programm findet ihr in den kommenden Tagen auf unserem Blog.

Alexandr, wir gratulieren zu deiner Freilassung. Die Obrigkeit versuchte mit allen Kräften den Prozess, in dem du, Nikolaj Dedok und Igor Olinewitsch verurteilt wurden, als einen gewöhnlichen Strafprozess darzustellen. Als Folge wagten es viele Bürgerrechtsorganisationen lange nicht, dich als einen politischen Gefangenen zu bezeichnen. Wie schätzt du deine Verhaftung und die, deiner Genossen ein?
Das Ziel der Obrigkeit war nicht, die Schuldigen zu finden, sondern die anarchistische Bewegung zu neutralisieren, egal, welchen Kampfmethoden wir anhängen würden. Beispielsweise bedeutet die Tatsache, dass im Laufe des Prozesses noch ein Angeklagter, Maxim Wetkin, freigelassen, und ich, Dedok und Olinewitsch verurteilt wurden, dass für sie die Überzeugung wichtiger war, an der wir während des Prozesses festhielten, als der Straftatbestand, den sie uns anzuhängen versuchten. Der Prozess war absolut politisch, er hatte nur mit unseren politischen Überzeugungen zu tun. Und wir sind davon Überzeugt, dass in diesem Land eine Diktatur herrscht und wir gegen sie kämpfen müssen. Je länger ich einsaß, desto mehr war ich davon überzeugt.

Was denkst du, hat man dich zufällig drei Monate vor den Präsidentschaftswahlen verhaftet?
Als Katalysator diente der Angriff auf die russische Botschaft. Das hat internationale Resonanz ausgelöst. Lukaschenko sagte, dass dahinter russische Geheimdienste stecken. Natürlich spielten auch die näher rückenden Wahlen eine Rolle. Wären wir aber nicht im September verhaftet worden wären wir sowieso im Dezember im Knast gelandet, zusammen mit allen anderen Oppositionellen, die nach den Wahlen verhaftet wurden. Früher oder später wäre das passiert – mit oder ohne Straftatbestand – wir wären auf jeden Fall unter die Räder geraten.

Es gibt Mutmaßungen, dass deine Verhaftung und der Charakter der Anklage eine geheimdienstliche Operation war, dafür geplant, um die Opposition am Vorabend der Provokation am 19. Oktober 2010 als militant darzustellen.
Gewissermaßen war das die Vorbereitung zu den Wahlen. Obwohl in unserem Fall zum Teil auch andere Strukturen beteiligt waren. Der größte Teil gehörte zur GUBOP (die Hauptabteilung der Polizei zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität), die an den Geschehnissen am 19. Oktober am wenigsten beteiligt war. Im Grunde genommen war es ihr Ziel unsere symbolischen Aktionen, die die Obrigkeit störten, zu stoppen und die gesamte zivilgesellschaftliche Aktivität im Land lahmzulegen. Ich persönlich bin der Meinung, dass am 19. Oktober 2010 die Obrigkeit nicht nur die gesamte Zivilgesellschaft einschüchtern wollte. Lukaschenko wollte die weitere Loyalität, seines Verwaltungsapparats, seiner eigenen Bürokratie sicherstellen, die in dieser Zeit immer mehr anfingen seine Autorität zu hinterfragen.

Welche Rolle spielte der KGB in deinem Prozess?
Mit mir sprachen meistens Beamte der GUBOP. Aber es war offensichtlich, dass der KGB die Arbeit der GUBOP begleitete und überprüfte, in wieweit sie ihrer Aufgabe gerecht werden.

Haben Mitarbeiter der Geheimdienste versucht dich anzuwerben?
Ja, während der Untersuchung. Eigentlich, die ganze Anklage gegen mich fußt darauf, dass ich mich geweigert habe, mit den Behörden zu kooperieren. Von mir wurden Adressen und Passwörter verlangt. Die konnte ich ihnen aufgrund meiner Prinzipien nicht geben, deswegen bin ich auch im Knast gelandet.

Hast du irgendwelche Information über Igor Olinewitsch? Er wurde in Moskau entführt und zu einer harten Strafe verurteilt – 8 Jahre Freiheitsentzug.
Igor Olinewitsch ist ein großartiger anarchistischer Initatior, er kann überzeugen und ist sehr bewandert in anarchistischer Theorie. Darauf war eigentlich die Anklage gegen ihn aufgebaut. In seinem Buch „Ich fahre nach Magadan“ erzählt Olinewitsch davon, wie ihn die Geheimdienste anwerben wollten. Das zeugt davon, dass die Geheimdienste ihn einfach in ihrem Interesse benutzen wollten. Als er sie abgewiesen hatte, haben sie sich an ihm gerächt, mit dem Ziel ihn auf diese Weise innerlich zu brechen.

Konntest du dich mit ihm während der Gerichtsverhandlung unterhalten?
Ja, während der Verhandlung erzählte mir Igor persönlich, wie er in Moskau entführt wurde. Er ging zu einem Treffen mit einem unserer Genossen, der vom Geheimdienst angeworben wurde, wie sich später herausstellte. Damit hat Igor nicht gerechnet, er dachte, im Moskau würde ihn die Repression nicht erreichen. Aber es stellte sich heraus, dass der weißrussische Staat ziemlich lange Hände hat. Sie wurden also verhaftet und mit dem Auto über die Grenze gebracht. Einen Kilometer hinter der weißrussisch-russischen Grenze wurde das Verhaftungsprotokoll erstellt. Dem Protokoll zufolge, wurde Igor von einem weißrussischen Leutnant festgenommen.

Die drei Jahren deiner Gefangenschaft war du in einer Arrestzelle, man hat dir Pakete, Zeitungen, Bücher und Briefe von Verwandten verweigert. Warum war man so hart zu dir?
Auf eine gewisse Weise hing das mit dem Begnadigungsprozess zusammen, den die weißrussische Obrigkeit gestartet hat. Natürlich auch mit den Konflikten mit der Gefängnisadministration. Die Methoden der Einflussnahme auf die Gefangenen sind ja bekannt. Ich habe mehrmals davon gehört, was Nikolaj Statkewitsch und Igor Olinewitsch widerfahren ist. Solche Methoden werden gegen diejenigen angewendet, die Prinzipien oder Überzeugungen haben und nicht vorhaben, angeworben zu werden oder mit der Administration zu kooperieren.

Wie sehr wurdest du dazu gedrängt ein Begnadigungsgesuch zu schreiben?
Zwei Mal wurde ich vom Direktor der Strafkolonie aufgefordert ein Begnadigungsgesuch zu schreiben. Er sagte andernfalls würde ich die volle Frist absitzen, was im Prinzip dann auch passiert ist. Später, als der Druck anfing, hat man mir gegenüber angedeutet, dass alles, was mit mir passiert, mit dem Begnadigungsgesuch zusammenhängt, das ich schreiben sollte. Und das haben nicht nur die Bediensteten angedeutet, sondern auch ihre Agenten unter den Gefangenen.

Was haben diese Agenten gemacht?
Sie schufen um mich herum unerträgliche Atmosphäre. Nicht alle Gefangenen kooperieren mit der Administration offen, manche tun dies heimlich und haben das Vertrauen anderer Gefangenen. Also haben sie versucht, um mich herum eine künstliche Isolation zu schaffen, mich der Möglichkeit, mich mit jemandem gut zu unterhalten, zu berauben und mich auf diese Weise zu brechen.

Was hat dir geholfen die 3 Jahre durchzuhalten? Du warst ja erst 20, als du inhaftiert wurdest.
Meine Überzeugungen und Prinzipien, ebenso wie meine Genoss*innen die mich stets unterstützt haben. Ich habe meine Prinzipien beibehalten und habe nicht vor, ihnen abzuschwören.

Laut Nikolaj Statkewitsch ist die Obrigkeit in ihren Versuchen, die Gefangenen zu brechen zu allem bereit – bis hin zu Vergewaltungsdrohungen.
Mir persönlich hat man damit nicht gedroht, aber ich glaube, dass Statkewitsch in einer sehr komplizierten Situation ist, weil er der einzige Präsidentschaftskandidat ist, der im Knast sitzt. Seine Haltung ist sehr prinzipiell, er hat viel Einfluss in den Massenmedien und das stört natürlich Lukaschenko und dessen Dunstkreis.

Nun wirst du ein halbes Jahr unter Polizeiaufsicht stehen. Was heißt das?
Ich bin verpflichtet, von 22 bis 6 Uhr zu Hause zu bleiben, die Polizei bei einem Umzug zu informieren und die Gegend ohne das Einverständnis des Polizeipräsidiums nicht zu verlassen. Ich darf Bars, Restaurants und andere Orte wo Alkohol verkauft wird, nicht aufsuchen, obwohl dieses Verbot mir ein wenig komisch scheint, weil ich keinen Alkohol trinke.

Was sind deine nächsten Pläne in der Freiheit?
Ich werde nach Minsk gehen und mir dort Arbeit suchen. Nach einer kurzen Auszeit zu Hause, in Nowopolotsk, komme ich jetzt zurück. Ich werde dort wohnen, in der anarchistischen Bewegung mitmischen, arbeiten und irgendwie für meinen Unterhalt sorgen.

Quelle: http://charter97.org/ru/news/2013/9/3/74985/

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Neuigkeiten aus Weißrussland http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/08/12/neuigkeiten-aus-weissrussland/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/08/12/neuigkeiten-aus-weissrussland/#comments Mon, 12 Aug 2013 07:14:53 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/08/12/neuigkeiten-aus-weissrussland/ Baldige Freilassung eines Gefangenen

Vorraussichtlich wird dieses Jahr einer der inhaftierten Genossen, Aleksandr Frantskevich, aus der Haft entlassen. Aleksandr sitzt seit dem 3. Oktober 2010 in Strafkolonie mit verschärften Bedingungen 1. Der genaue Zeitpunkt der Freilassung steht derzeit noch nicht fest, jedoch wird es voraussichtlich zwischen dem 3. und 6. September sein. Natürlich hängt das Ganze auch vom Gutdünken Lukaschenkos und anderen Regierungseumeln ab…


Großereignisse in Weißrussland

Im Mai 2014 soll die Eishockey Weltmeisterschaft in Weißrussland ausgetragen werden.
Des Weiteren finden vorraussichtlich zwischen Ende 2014 und Anfang 2015 Wahlen in Weißrussland statt. Der genaue Zeitpunkt der Wahlen steht noch nicht fest, wird aber – wie bei den letzten Wahlen – höchstwahrscheinlich erst zwei bis drei Monate vorher bekannt gegeben. Dabei sei erwähnt, dass geanu vor den letzten Wahlen unsere Genossen inhaftiert wurden und generell einige irgendwie unliebsame politisch Aktive (aus welchem politischen Lager auch immer) inhaftiert, unter Hausarrest gestellt oder mit sonstigen Einschüchterungsversuchen konfrontiert wurden. Vor dem Hintergrund der Eisockey WM, ist dies gespannt zu beobachten, da die WM eine gute Möglichkeit darstellt, die katastrophale Situation in Weißrussland in die Aufmerksamkeit einer größeren Öffentlichkeit zu tragen. Denn wie auch andernorts bei solcherlei Großereignissen (z.B. gerade in Brasilien, wo dieses Jahr die Fußball WM stattfinden soll und derzeit große Massenproteste vor Ort stattfinden), zieht dies auch vermehrt das Interesse einer größeren Öffentlichkeit auf sich. Hoffen wir, dass Lukaschenko sich auf dünnem Eis befindet…

1 „Die Strafkolonien sind bewachte Areale, auf denen sich verschieden Gebäude, wie Kantinen, Schlafbarracken und Sporteinrichtungen befinden, in denen sich die Gefangenen – natürlich strikt innerhalb der Lagergrenzen – bewegen können. Sie haben die Möglichkeit andere Insassen zu treffen, zu arbeiten oder Sport zu machen. In den meisten Lagern werden die Gefangenen zum Arbeiten gezwungen, aber es gibt auch Kolonien, in denen nichts hergestellt wird und die Insassen nur herum hängen.“ (aus dem ABC Summer Bulletin). Verschärfte Bedingungen heißt hier u.a., dass weniger als fünf Besuche pro Jahr erlaubt sind.

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Solidarität muss Bargeld werden² http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/08/04/solidaritaet-muss-bargeld-werden-2/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/08/04/solidaritaet-muss-bargeld-werden-2/#comments Sun, 04 Aug 2013 14:45:19 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/08/04/solidaritaet-muss-bargeld-werden-2/ Spendenkonto für die anarchistische Bewegung in Weißrussland

Wie wir an anderer Stelle bereits erwähnt haben, ist ein nicht unwesentlicher Teil unserer Soliarbeit das Sammeln von Geld. Ohne Moos wenig los gilt leider und insbesondere auch für anarchistische Arbeit und Gefangenenbetreuung in autoritären Kackstaaten: Anwaltskosten, die Unterstützung der Gefangenen mit kleinen, alltäglichen Lichtblicken, die Unterstützung der Familien der Eingesperrten – die dadurch oft selbst in den Fokus des Sicherheitsapperats geraten – und die tausend Kleinigkeiten der politischen Alltagsarbeit.

Neben unseren regelmäßigen Tresen und dem Solimaterial haben wir ab sofort ein drittes Standbein: ein Spendenkonto. Das gibt insbesondere Menschen die Möglichkeit (finanziellen) Support zu leisten, die nicht in Berlin wohnen oder aus anderen Gründen die anderen Möglichkeiten nicht wahrnehmen können, oder wollen.

Also egal ob Taschengeldüberschuss, Weihnachtsgeld oder der Gewinn einer Veranstaltung, wenn ihr die Arbeit der Genoss*innen vor Ort unterstützen wollt überweist auf folgendes Konto:

Alarm e.v
Sparkasse Offenburg
Kto.Nr : 4873651
BLZ : 66450050
Stichwort / Verwendungszweck : Belarus (Bitte unbedingt angeben!)

Für Überweisungen aus dem Ausland:

IBAN: DE26 6645 0050 0004 8736 51
BIC: SOLADES1OFG

Die Info darf gerne und ausdrücklich so weit verbreitet werden, wie möglich. Und natürlich freuen wir uns weiterhin über jede Form von praktischer und / oder symbolischer Solidarität. Schließlich sind wir nicht Brot für die Welt, wo nur zählt was unterm Strich steht.

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Veranstaltungen im Juli 2013 http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/07/06/veranstaltungen-im-juli-2013/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/07/06/veranstaltungen-im-juli-2013/#comments Sat, 06 Jul 2013 11:50:18 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/07/06/veranstaltungen-im-juli-2013/ Im Juli finden gleich zwei Veranstaltungen statt, die wir euch ans Herz legen:
Am Sonntag, dem 14.07.2013 findet um 20h im Syndikat (Weisestr. 56 in Neukölln; U-Bhf Boddinstraße) eine Infoveranstaltung über die aktuelle politische Situation und libertäre Bewegungen in Russland statt.
Ein Moskauer Anarchist und politischer Aktivist wird aus erster Hand erzählen, was für eine Rolle die gesellschaftlichen Massenproteste gegen die Fälschungen der russländischen Wahlen der Jahre 2011 und 2012 für die Entwicklung der Protestbewegung und libertärer politischer Kräfte vor Ort gespielt haben. Hierbei wird er vor allem die Rolle der anarchistischen Kräfte in den russischen Metropolen beleuchten und aus anarchistischer Sicht eine Prognose der gegenwärtigen Proteste und Entwicklungen vornehmen.

Weitere Infos hier.

Und am Montag, dem 15.07.2013, findet dann wie jeden 3. Montag im Monat unsere Vokü in der Kadterschmiede statt (ab 21h, Rigaerstr. 94, F‘Hain).

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Solitresen am 20.05.13 http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/05/14/solitresen-am-20-05-13/ http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/05/14/solitresen-am-20-05-13/#comments Tue, 14 May 2013 10:42:52 +0000 Administrator Allgemein http://belarussolidarity.blogsport.de/2013/05/14/solitresen-am-20-05-13/ Am kommenden Montag (20.05.13) um 21 h findet erneut unser Belarus Solitresen in der Kadterschmiede (Rigaerstr. 94, Friedrichshain) statt.
Es gibt leckere Vokü, Soli Muffins und feinste Getränke.
Kommt vorbei, futtert euch satt, informiert euch!

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